
Wir haben hiermit nun offiziel das Land verlassen und auf langen, wirren Bergstraßen (auf denen es nämlich keine Maut gibt) in die Schweiz gefunden.
Über das Leben im Bus II:
Als ich heute morgen aufwachte kamen kleine Rauchwölkchen aus meinem Mund und es war bitterkalt. Es ist sowieso die meiste Zeit ziemlich kalt und bevor wir ins sonnige Italien übersiedeln(ich habe das Wetter im Internet schon nachgeschaut und es wir traumhaft!) halten wir uns mit heißem Tee und Wärmflaschen über Wasser.
Langsam gewönnen wir uns an das Leben im Bus. Wir haben inzwischen herausgefunden wie der Gasherd funktioniert - eine große Errungenschaft! und auch der Wassertank aufgefüllt. Damit konnten wir unsere erste wunderbare Mahlzeit zubereiten - eine Gemüsesuppe, selbstgemacht!- und das Geschirr spülen. Jessi war selig. Ich auch.
Die Schweiz ist ansonsten echt schön. Auf unserer Fahrt von Freiburg nach Bern wurde es schnell dunkel und unser Bus schaukelte zur Musik mit einer Geschwindigkeit von 20 km/h mitten durch schwarze Felswände, vorbei an kleinen beleuchteten Dörfchen und vereinzelten Almhütten - mitten durchs Gebirge.
Und er lebt noch!
Jetzt sind wir in Bern, alle Leute reden Schwitzer-dütsch und wir können die schneebedeckten Berge sehen, sofern das Wetter es zulässt - und die sehen absolut atemberaubend aus.
Der Bus hat schon die ein oder andere Situation gemeistert (das Dach war aufeinmal undicht und wir hätten ihn zudem beinahe komplett unter Wasser gesetzt) und fällt auch an der ein oder anderen Ecke auseinander. Zudem zweifle ich, ob die Heizung auch wirklich funktioniert :)
... Aber was solls. Weiter gehts, ich werde berichten ...
Bilder über die Berge folgen irgendwann anders.
Atem-wolken-kratzer-beraubende Grüße an alle Hinterbliebene
1 Kommentar:
Wow, ihr seid echt tapfer. Genug heißen Tee, dass der Bus durchhält, und weiterhin viel Spaß und gute Laune wünschen C. und C.
P.S. Es wäre einfacher, wenn man bei euch auch anonym kommentieren dürfte. :-)
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